Archiv für die Kategorie „Recherche“

Wirtschaftsrecherche richtig lernen

Dienstag, 2. Mai 2006

Kursangebot von Dialog:

Die Recherche in Wirtschafts-Datenbanken erfordert mancherlei Kenntnisse von Spezial-Befehlen. Sogenannte Retrieval-Sprachen, mit denen Daten aus Datenbanken abgefragt werden, muss man lernen – man kann es aber auch lernen.

Der Anbieter Dialog bietet hier kostenlose Kurse, für die realitätsnahe Übungsdatenbanken verwendet werden.

In Deutschland finden die Präsenzkurse in Frankfurt und Düsseldorf statt, wenn das zu weit ist oder die Termine nicht passen, bringt das eine oder andere (ebenfalls kostenlose) eLearning-Angebot vielleicht weiter.

Sie erreichen die Seminarinformationen des Anbieters unter
http://www.dialog.com/home/germany/

Buch Web Information Retrieval vollständig im Netz

Mittwoch, 1. März 2006

Das Buch von Dirk Lewandowski, ‘Web Information Retrieval. Technologien zur Informationssuche im Internet’ kann auch vollständig im Internet gelesen werden. Weil man sich hier aber von einem Kapitel zum nächsten klicken muss, ist der Komfort beim Lesen nicht so gut, wie in einer Printversion. Die Online-Version hat eher die Funktion eines Schnupperangebotes. Wer sich das ansehen möchte:
www.durchdenken.de/lewandowski/web-ir/

Wirtschaftsrecherche (aus Archiv 7/2005)

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Welche Quellen nutzt eigentlich ein Infobroker? Das Internet haben wir schließlich alle. Dass man sich bei Diensten wie www.genios.de (gegen Gebühren) über Unternehmensbeteiligungen und dergleichen informieren kann, ist noch recht bekannt. www.creditreform.de gibt ggf. Auskunft über die Bonität, die ein Unternehmen hat. Bestimmte andere Daten kann man durch Abonnement geeigneter Quellen (Newsletter, Zeitschriften, etc.) und emsiges Sammeln zusammentragen (lassen).
Ist das nun alles? Nein, ist es nicht. Die weiteren Möglichkeiten ergeben sich zum Beispiel daraus,

– dass man Fachzeitschriften einscannen kann,

– diese Scans können mit einer Texterkennungs-Software ausgelesen werden und

– darauf aufbauend können diese Dokumente (automatisch) Volltext-Indiziert werden.

Das bedeutet: Wenn jemand vor mehreren Jahren in einer Fachzeitschrift erwähnt wurde (Interview, Zitat, Vortrag auf einer Veranstaltung, etc.), ist diese Information in entsprechenden (kostenpflichtigen) Datenbanken verfügbar, auch wenn die Zeitschrift eine kleine Auflage hat und/ oder nicht im Internet erscheint (zum damaligen Zeitpunkt nicht online war).

Die Volltextsuche aus Fachzeitschriften wird z. B. unter www.gbi.de angeboten.

Ein nützliches Buch zum Thema ist zum Beispiel das Recherchehandbuch Wirtschaftsinformationen, erschienen 2004 im Springer-Verlag.

google desktop search

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Unter Headlines wie ‘google desktop search’ wurde in den letzten Tagen ein neues neues Feature der bekannten Suchmaschine bekannt gemacht.

Die hauseigene Windows-Suche �ber den Explorer oder aus Office-Programmen heraus dauert endlos lange und liefert nicht immer die gew�nschten Ergebnisse. Desktop-Suchmaschinen dagegen arbeiten schnell.

Nachdem die Software einmal installiert ist, wird einmalig eine Vollindizierung der Festplatte durchgef�hrt und die Ergebnisse dieser Indizierung werden in einer Datenbank eingetragen. Eine sp�tere Suche erfolgt nur in der Datenbank und ist entsprechend schnell – so wie wir
es zum Beispiel bei Internet-Suchmaschinen gew�hnt sind.

‘google desktop search’ arbeitet vom Internet aus, auch wenn die Datenbank mit den Inhalten �ber die Dateien des Anwenders lokal gespeichert ist. Indiziert und gesucht werden k�nnen Dateien aus
- Outlook/ Outlook Express,
– AOL Instant Messenger,
– Internet Explorer,
– TXT-Dateien,
– Word-Dokumente,
– Excel-Dokumente und
– PowerPoint-Dokumente

Es gibt jedoch schon eine ganze Reihe \’Offline-Suchmaschinen\’ auf dem Markt, die teilweise ebenso kostenlos bessere Leistungen anbieten – dazu sp�ter mehr.

Wer sich das neue google-Tool n�her ansehen m�chte, findet unter
http://desktop.google.com
den Link zum Download and weiterf�hrende Informationen.