Archiv für die Kategorie „Social Media“

Grobprotokoll: Davos annual conference, Social Media Session

Sonntag, 31. Januar 2010

Auf der jährlichen “Davos annual conference” gibt es offenbar ebenso regelmäßig auch eine „Social Media Session“ die in diesem Jahr das Thema
Growing influence of social networks
hatte. Eine youtube-Dokumentation der 2-stündigen Konferenz steht unter
http://www.forumblog.org/blog/2010/01/davos-social-media-session.html

Ich gebe im Folgenden eine grobe Zusammenfassung dieser Sitzung, teilweise in Bruchstücken. (weiterlesen…)

Buchrezension: Web 2.0 Konzepte, Anwendungen, Technologien

Dienstag, 27. Januar 2009


Das Buch von Tom Alby zeigt sehr anschaulich die nicht-technischen Aspekte des Internet der zweiten Generation. Es geht um Nutzer, die wissen, wie man auf Webseiten navigiert (irgendwo muss ein Kontakt-Button sein und bei START kommt man zurück zur Hauptseite, jeder Browser hat einen Rückwärtspfeil, etc.). Viele Anwendungen, die wir heute ganz selbstverständlich nutzen haben zu Zeiten der New Economy keine Change gehabt, weil die Kosten für einen Internetzugang und die Bandbreite von des Internetzugangs die Mehrzahl der Anwender zu sparsamen Kurzzeitnutzern machte.

Zahlreiche Schlagworte werden plausibel im jeweiligen Kontext erklärt:

  • “unter einem viralen Effekt versteht man, wenn sich eine Information durch bestehende soziale Netzwerke verbreitet wie ein Virus”. Ach so, dann weiß ich endlich, was virales Marketing ist ;-)
  • Folksonomy ist ein Kunstwort aus Folks (engl. für Menschen, Leute) und Taxonomie. Eine Taxonomie ist eine Systematik der Begriffe, Kategorien, zum Beispiel in einem Webseiten-Verzeichnis wie dmoz.org – Fußball gehört in die Kategorie SPORT. Die Zuordnung von Inhalten in solchen Verzeichnissen ist nicht immer einfach und nachvollziehbar, so (weiterlesen…)

Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Untertitel: F�rderung des Wissensaustausches in Organisationen
Gerald Lembke, LearnAct Verlagsgesellschaft mbH Wiesbaden, 2005, EUR 39,90

Das Buch ist ein wissenschaftliches Werk und liest sich entsprechend etwas schwerf�llig. Ein Beispiel aus der Zusammenfassung: “Es wird f�r diese Untersuchung festgestellt, dass es sich bei Wissensgemeinschaften um ‘Nicht-Triviale’ Organisationen handelt. Als solche sind sie als beschr�nkt steuerbare Systeme zu verstehen. es handelt sich dabei um Systeme, die aus Subsystemen und Elementen bestehen und eine (selbstorganisierte) Struktur, die die Ordnung dieses Systems regelt.”

Die wertvolle Dynamik von sozialen Netzwerken im Internet m�chten Betriebe f�r den Wissensaustausch in ihren Unternehmen gerne nutzen ? Gerald Lembke unternimmt eine Untersuchung aus der Sicht der Betriebswirtschaft, wie man es machen muss, damit es l�uft. Die sogenannten “Communities of Practice” (= Wissensgemeinschaften), die f�r solche Zwecke gegr�ndet wurden, waren n�mlich keineswegs alle erfolgreich. Von den erfolgreichen Projekten kann man in der Fachliteratur zuweilen lesen, �ber die anderen wird geschwiegen.

Wenn Mitarbeiter sich in einer Atmosph�re von Vertrauen und Wertsch�tzung offen austauschen und wenn im Kreise dieser Mitarbeiter wertvolles Wissen vorhanden ist, (weiterlesen…)

Bloggertreffen in Dresden

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Martin R�ll hatte eingeladen und dieses Wochenende in Dresden war spannend.
Entgegen meiner Neigung zu Vollst�ndigkeit hier (nur) meine Erg�nzungen und auch die Fragen, die ich gerne noch aufgeworfen h�tte:

  • Wenn wir Klarheit �ber unsere Ziele, Werte und eine Vision haben, werden viele Entscheidungen des Alltags sehr viel einfacher. Es wird auch einfacher zu entscheiden, ob eine bestimmte Information noch gebraucht wird.
  • Wenn wir keine klaren Ziele haben, treffen wir Entscheidungen aller Art im Zweifelsfalle auf Grundlage von Erfahrungen.
  • Die Orientierung an den eigenen Erfahrungen ist nicht in jedem Falle richtig, denn es ist eine Orientierung an der Vergangenheit.
  • Was richtig WAR muss f�r die Zukunft nicht unbedingt richtig sein. Der moderne Wissensarbeiter muss sich bekannterma�en immer wieder weiterentwickeln, vielleicht auch umlernen.

Wenn Desktop-Suchmaschinen zurzeit die von Unternehmen meist-gefragte Applikation zum Informations-Management sind, w�sste ich gerne, (weiterlesen…)

Communitys

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Weil Informationen und Wissen nicht nur organisiert und (auf der Festplatte/ im Regal/ etc) gesucht und gefunden werden, sondern nat�rlich auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden.

Von den M�glichkeiten der schriftlichen Kommunikation ist die in Mailinglisten, Newsgroups und sonstigen Foren zeitnah und orts�bergreifend und die einzige, die Marktplatz bzw. Cafeteria-Charakter haben kann. Auf Marktpl�tzen wird in jeder Hinsicht auch geschwatzt und je nach Natur des Marktes kommen unterschiedliche Fachleute zusammen und tauschen sich �ber ihre Erfahrungen aus. Man findet Informationen, die man gar nicht gesucht hat und stellt fest, dass sie wichtig sind. Umgekehrt wird man f�r eine Information, die man braucht, auf einem geeigneten Marktplatz den richtigen Ansprechpartner finden. Kann aber sein, dass die Antwort ganz anders ausf�llt, als erwartet, weil die eigene Frage vielleicht das Thema noch gar nicht erfasst hatte.

Viele Communities haben online-Archive mit Suchfunktion.

Brigitte L�decke