Archiv für Dezember 2005

Sylvester und alte Akten …

Samstag, 31. Dezember 2005

Irene Gronegger schreibt, “Neulich habe ich gelesen, dass es in Argentinien üblich ist, am Silvestertag alte Akten zu shreddern und als Konfetti aus dem Fenster zu werfen – ein Brauchtum, das mir höchst sinnvoll erscheint.”

Ich stimme voll und ganz zu ;-)))
Quelle: http://www.berlinerzimmer.de/cgi-bin/gm/archives/00000712.htm

Cybergeografie: Wenn Sie sich ein visuelles Bild vom Internet machen möchten

Freitag, 30. Dezember 2005

Es hat mit einem Bild in einer Zeitung angefangen: der Datentransfer des Internet weltweit in einem Schaubild – in wunderschöner Farbenpracht. Das Bild hätte ich Ihnen heute gerne hier mitgeschickt, aber ich darf nicht – jedenfalls nicht kostenlos. Daher nur ein Link: http://makeashorterlink.com/?E51132B3C

Das Bild oben links, Nr. T 465/098 zeigt den weltweiten Datentransfer im Internet (weiterlesen…)

Umbauarbeiten

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Ja, so hat es hier noch nie ausgesehen, so wird es auch nicht bleiben.

Ich wollte schon lange von dem Weblog “b2″ auf “Wordpress” umsteigen. Aber never touch a running system.
Über Weihnachten sind dann technische Schwierigkeiten eingetreten, die den Wechsel erzwungen haben und nun bin ich dabei.

Die Texte sind alle schon wieder hier. Die Kommentare waren leider nicht mehr zu retten (so viele waren das aber nicht).

Das Design ist in Arbeit.
So startet dieses Weblog 2006 in neuer Frische!

Zeitmanagement mit Microsoft Office Outlook

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Lothar Seiwert, Holger Wöltje, Christian Obermayr:
Zeitmanagement mit Microsoft Office Outlook.
Die Zeit im Griff mit der meist genutzten Bürosoftware ? Strategien, Tipps und Techniken

Beim Lesen des ersten Kapitels hatte ich noch große Zweifel, wer die Zielgruppe des Buches ist ? Outlook-Anfänger oder Anfänger in Sachen Selbstmanagement, beides ist mir seit Jahren geläufig. Der versierte Anwender kennt die Methoden, um E-Mails professionell zu filtern. Das Niveau steigt aber recht schnell: Von den wirklich vielseitigen Möglichkeiten, Informationen mit Ansichten und Filtern in den Griff zu bekommen, macht nach meiner Erfahrung kaum jemand Gebrauch.
Die Teamfunktionen von MS Exchange (weiterlesen…)

Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Untertitel: F�rderung des Wissensaustausches in Organisationen
Gerald Lembke, LearnAct Verlagsgesellschaft mbH Wiesbaden, 2005, EUR 39,90

Das Buch ist ein wissenschaftliches Werk und liest sich entsprechend etwas schwerf�llig. Ein Beispiel aus der Zusammenfassung: “Es wird f�r diese Untersuchung festgestellt, dass es sich bei Wissensgemeinschaften um ‘Nicht-Triviale’ Organisationen handelt. Als solche sind sie als beschr�nkt steuerbare Systeme zu verstehen. es handelt sich dabei um Systeme, die aus Subsystemen und Elementen bestehen und eine (selbstorganisierte) Struktur, die die Ordnung dieses Systems regelt.”

Die wertvolle Dynamik von sozialen Netzwerken im Internet m�chten Betriebe f�r den Wissensaustausch in ihren Unternehmen gerne nutzen ? Gerald Lembke unternimmt eine Untersuchung aus der Sicht der Betriebswirtschaft, wie man es machen muss, damit es l�uft. Die sogenannten “Communities of Practice” (= Wissensgemeinschaften), die f�r solche Zwecke gegr�ndet wurden, waren n�mlich keineswegs alle erfolgreich. Von den erfolgreichen Projekten kann man in der Fachliteratur zuweilen lesen, �ber die anderen wird geschwiegen.

Wenn Mitarbeiter sich in einer Atmosph�re von Vertrauen und Wertsch�tzung offen austauschen und wenn im Kreise dieser Mitarbeiter wertvolles Wissen vorhanden ist, (weiterlesen…)

Informationsmanagement. Konzepte und Strategien für die Praxis

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Zarnekow, Brenner, Grohmann (Hrsg.); dpunkt.verlag 2004; EUR 39,00


Während Inhalte und Aufgaben des Informationsmanagements seit Beginn der 90er Jahre konstant geblieben sind, haben sich die Rahmenbedingungen in den Unternehmen verändert. Trend ist eine zunehmende Service-, Markt- und Kundenorientierung. Vor diesem Hintergrund müssen auch Prozesse des Informationsmanagements neu gestaltet werden.

Die sich daraus ergebenden Herausforderungen für Management, Unternehmens-Organisation und IT-Dienstleister werden vielseitig deutlich gemacht.

Newsletter in HTML

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Nachdem ich die vorletzte Ausgabe meines Newsletters im gestalteten HTML-Format verschickt hatte, war ich sehr gespannt auf Rückmeldungen der Leser. Einige Abonnenten bekamen die folgende Ausgabe wunschgemäß wieder im einfachen TXT-Format. Von anderen Lesern habe ich beispielsweise erfahren,

  • dass mein Newsletter im SPAM-Filter gelandet ist (weil HTML-Nachrichten potentiell Viren enthalten können),
  • dass beim Öffnen der Nachricht zusätzlich die Eingabe von Nutzername und Passwort erforderlich ist, damit die Bilder aus dem Internet eingefügt werden können (das betrifft zum Beispiel den Mitarbeiter einer Berliner Verwaltung),
  • dass das eigene E-Mail-Programm so konfiguriert wurde, dass alle Nachrichten automatisch ins TXT-Format konvertiert werden (aus Sicherheitsgründen).

Die besseren Möglichkeiten, Informationen mit HTML übersichtlich zu präsentieren, wurden hier im Log schon beschrieben.

In der Zwischenzeit habe ich bei akademie.de einen Kurs zum Thema
Newsletter im HTML-Format selbst gestalten – lesefreundlich und professionell

publiziert. Die ersten vier Kapitel dieses Kurses sind öffentlich lesbar. Die vollständige Version, in der aufgezeigt wird, wie man das Erscheinungsbild bestimmter Formate beim Empfänger systematisch testet, steht zurzeit nur den Mitgliedern von akademie.de zur Verfügung. Sie können die Mitgliedschaft bei akademie.de 14 Tage lang kostenlos testen. Ich selbst habe mit diesem Anbieter jahrelang sehr gute Erfahrungen gemacht, als ich begonnen habe, mich mit dem Internet zu beschäftigen. Heute beinhaltet das Angebot von akademie.de neben einer Vielzahl sehr unterschiedlicher EDV-Kurse auch Praxiswissen in Betriebswirtschaft, Informationen für Existenzgründer, Selbstmanagement u. v. m.

Rezension: Online-Research

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Untertitel: Markt- und Sozialforschung mit dem Internet
Martin Welker, Andreas Werner, Joachim Scholz im dpunkt.verlag 2005, EUR 39,00
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Der Titel warf (für mich) jede Menge Fragen auf und die Details zum Thema sind in der Tat komplex: Online-Forschung beinhaltet sowohl Forschung ÜBER das Internet als auch Forschung MIT dem Internet. Beides wird sowohl von Wissenschaftlern als auch von Markt und Mediaforschern durchgeführt. Auch ein (im kommerziellen Bereich tätiger) Marktforscher sollte die Methoden genau kennen und sauber anwenden.

Als Soziologin habe ich mich gefreut, dass bestimmte Themen und Begriffe aus meiner Internetära (seit 1998) mit meinen Studieninhalten (das war von 1979 bis 1984) unter bestimmten Aspekten tatsächlich zusammen gehören.

Das Internet bietet neben neuen Formen der Publikation neue Formen der Beobachtung, (weiterlesen…)

Informations-Management: FAVORITEN ALLE ONLINE

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Geht es Ihnen auch so, dass Sie an verschiedenen Rechnern und zusätzlich mit mehreren Browsern arbeiten? Und wo speichern bzw. finden Sie am Ende Ihre Favoriten (bzw. Bookmarks)? Ich habe nach einer online-Lösung gesucht und verwalte meine Favoriten jetzt online bei www.magadoo.de.

screenshot magadoo 1

Nach Anmeldung als Benutzer (der Dienst ist kostenlos) und Einloggen, konnte ich meine Favoriten aus bisherigen Browsern importieren. Favoriten werden auch bei magadoo in Gruppen bzw. Kategorien gebündelt und können privat oder öffentlich geführt werden. Um meine Favoriten zu benutzen, muss ich mich bei magadoo einloggen.

Wenn ich recherchiere und (weiterlesen…)

Bloggertreffen in Dresden

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Martin R�ll hatte eingeladen und dieses Wochenende in Dresden war spannend.
Entgegen meiner Neigung zu Vollst�ndigkeit hier (nur) meine Erg�nzungen und auch die Fragen, die ich gerne noch aufgeworfen h�tte:

  • Wenn wir Klarheit �ber unsere Ziele, Werte und eine Vision haben, werden viele Entscheidungen des Alltags sehr viel einfacher. Es wird auch einfacher zu entscheiden, ob eine bestimmte Information noch gebraucht wird.
  • Wenn wir keine klaren Ziele haben, treffen wir Entscheidungen aller Art im Zweifelsfalle auf Grundlage von Erfahrungen.
  • Die Orientierung an den eigenen Erfahrungen ist nicht in jedem Falle richtig, denn es ist eine Orientierung an der Vergangenheit.
  • Was richtig WAR muss f�r die Zukunft nicht unbedingt richtig sein. Der moderne Wissensarbeiter muss sich bekannterma�en immer wieder weiterentwickeln, vielleicht auch umlernen.

Wenn Desktop-Suchmaschinen zurzeit die von Unternehmen meist-gefragte Applikation zum Informations-Management sind, w�sste ich gerne, (weiterlesen…)