Artikel-Schlagworte: „Fördergelder“

Über Quartiersmanagement und zeitgemäße EDV-Nutzung

Sonntag, 29. August 2010

Ein Quartiersmanagementgebiet (kurz QM) ist eine städtische Nachbarschaft mit sozialem Entwicklungsbedarf. Ein Büro für QM wird beauftragt bestehende Kräfte zu vernetzen, Projektgelder werden eingesetzt um sinnvolle Projekte durchzuführen. In Berlin-Mitte macht eine Bürgerjury hier Projektvorschläge und bewertet Projektideen. Die endgültige Entscheidung über die Realisierung von Projekten trifft am Ende das zuständige Fachamt (Jugendamt, Wirtschaftsamt, Kulturamt, etc. je nach Projektidee) der Bezirksverwaltung. In so einer städtischen Nachbarschaft mit beispielsweise 20.000 Einwohnern sind naturgemäß zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen tätig: türkische, arabische und durchaus auch deutsche Kulturvereine, verschiedene Einrichtungen der Jugendhilfe, verschiedene Selbsthilfeorganisationen, Beratungsstellen, Moscheen u. v. m. Auch Kindergärten, Schulen und unterschiedliche Kirchengemeinden sind vor Ort und gehören zur sozial-kulturellen Nachbarschaft. Alle diese Einrichtungen benutzen E-Mail zur Zielgruppenansprache. Alle diese Einrichtungen benutzen Flyer für Werbe- und Informationszwecke. Keine solcher Einrichtungen verfügt über einen professionellen Werbetexter, einen professionellen Grafiker und professionelle Kenntnisse zur Entwicklung einer sicheren und effizienten Kommunikationsstrategie für das Internet.

In der Praxis wird rückständige Technik mit routiniertem Halbwissen bedient, zum Leidwesen eines (in der Regel) ehrenamtlichen EDV-Administrators. (weiterlesen…)

Erfahrungsbericht Bürgerbeteiligung: Weiterentwicklung und Umgestaltung Leopoldplatz

Freitag, 25. Juni 2010

“Konzeptskizzen” und “Planungsvarianten” sollten vorgestellt werden in den Räumen der Volkshochschule am 22. Juni. Der gesamte Leo ist ungefähr 80 Meter breit und ca. 800 Meter lang, das macht eine Fläche ungefähr so groß wie 6 Fußballfelder. Da stehen zwei Kirchen und ein Seniorenheim drauf, es gibt eine Kindertagesstätte und Spielplätze, eine Straße führt quer hindurch und die ganze Anlage soll jetzt mit Fördergeldern aus dem Programm Aktive Stadtteilzentren unter dem Motto „Geschichte trifft kulturelle Vielfalt“ entwickelt/ ausgebaut/ verschönert/ modernisiert werden.

Ich hatte Sorge, dass man uns mit jeder Menge schöne Bildchen beeindrucken wird, die uns Bürger vergessen lassen, was wir wirklich wollen. Das war aber nicht der Fall. Im Gegenteil: (weiterlesen…)