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Interview mit Eberhard Elfert zur Fète de la Musique auf dem Leopoldplatz

Freitag, 25. Juni 2010

Eberhard, wir kennen uns als Akteure von Bürgerbeteiligung im Wedding. Wie beschreibst Du Deine berufliche Identität?

Ich bezeichne mich neudeutsch als „Projektmanager“. Was mich interessiert ist immer der Schnittpunkt zwischen Kultur und Öffentlichkeit. Ich kümmere mich gerne um umgeliebte Kinder der Berliner Geschichte.

Kannst Du Beispiele geben?
Das waren zum Beispiel die Markierung des Mauerverlaufes, unterirdische Orte in Berlin, politische Denkmale der DDR.

Wie ist die Idee zum Leopoldplatz als Standort für die Fete de la Musique entstanden?
Der Runde Tisch Leopoldplatz hat mich angesprochen, weil eine kulturelle Belebung des Platzes von den Bürgern gewünscht war.

Warum war dieses Projekt interessant für ich?
Weil es ein Platz ist, der im Moment in einem sehr großen Spannungsfeld liegt, um zu zeigen, dass man mit diesem Platz auch positive kulturelle Signale senden kann. Das war für mich die Herausforderung.

Welche Erfahrungen hast Du bei der Vorbereitung gemacht?
Der Wedding birgt Unwägbarkeiten, die ich in anderen Stadträumen in dieser Form noch nicht erlebt habe.

Gibst Du ein Beispiel?
Ich möchte hier eigentlich nur abstrakt bleiben.

Die zweite Erfahrung ist: (weiterlesen…)