25. Juni 2010
Ein Quartiersrat ist eine Bürgerjury, die z. B. in einem Quartiersmanagement-Gebiet Projektideen für den Stadtteil bewertet. (Vergleiche z. B. meinen Erfahrungsbericht )
Es begab sich zu der Zeit im Jahr 2009, dass so ein Quartiersrat für ein nicht-kommerzielles Straßenfest rund 10.000 Taler bewilligte (es darf keine Standgebühr genommen werden, Aussteller sind überwiegend soziale Einrichtungen). Das offizielle Steuerungsgremium befand das Projekt zwar grundsätzlich für sinnvoll jedoch zu teuer. 5.000 Taler mussten reichen. So kam es zu einem sogenannten Interessensbekundungsverfahren und alle Welt wurde eingeladen, kreative Angebote einzureichen. Das Auswahlverfahren war gar anspruchsvoll und schwierig, Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: Interessenbekundungsverfahren, Quartiersrat, Steuerungsrunde, Straßenfest
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25. Juni 2010
“Konzeptskizzen” und “Planungsvarianten” sollten vorgestellt werden in den Räumen der Volkshochschule am 22. Juni. Der gesamte Leo ist ungefähr 80 Meter breit und ca. 800 Meter lang, das macht eine Fläche ungefähr so groß wie 6 Fußballfelder. Da stehen zwei Kirchen und ein Seniorenheim drauf, es gibt eine Kindertagesstätte und Spielplätze, eine Straße führt quer hindurch und die ganze Anlage soll jetzt mit Fördergeldern aus dem Programm Aktive Stadtteilzentren unter dem Motto „Geschichte trifft kulturelle Vielfalt“ entwickelt/ ausgebaut/ verschönert/ modernisiert werden.
Ich hatte Sorge, dass man uns mit jeder Menge schöne Bildchen beeindrucken wird, die uns Bürger vergessen lassen, was wir wirklich wollen. Das war aber nicht der Fall. Im Gegenteil: Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: Aktive Stadtteilzentren, Fördergelder, Konzeptskizzen, Planungsvarianten
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25. Juni 2010
Eberhard, wir kennen uns als Akteure von Bürgerbeteiligung im Wedding. Wie beschreibst Du Deine berufliche Identität?
Ich bezeichne mich neudeutsch als „Projektmanager“. Was mich interessiert ist immer der Schnittpunkt zwischen Kultur und Öffentlichkeit. Ich kümmere mich gerne um umgeliebte Kinder der Berliner Geschichte.
Kannst Du Beispiele geben?
Das waren zum Beispiel die Markierung des Mauerverlaufes, unterirdische Orte in Berlin, politische Denkmale der DDR.
Wie ist die Idee zum Leopoldplatz als Standort für die Fete de la Musique entstanden?
Der Runde Tisch Leopoldplatz hat mich angesprochen, weil eine kulturelle Belebung des Platzes von den Bürgern gewünscht war.
Warum war dieses Projekt interessant für ich?
Weil es ein Platz ist, der im Moment in einem sehr großen Spannungsfeld liegt, um zu zeigen, dass man mit diesem Platz auch positive kulturelle Signale senden kann. Das war für mich die Herausforderung.
Welche Erfahrungen hast Du bei der Vorbereitung gemacht?
Der Wedding birgt Unwägbarkeiten, die ich in anderen Stadträumen in dieser Form noch nicht erlebt habe.
Gibst Du ein Beispiel?
Ich möchte hier eigentlich nur abstrakt bleiben.
Die zweite Erfahrung ist: Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: Fete de la Musique, Identifikationsort, Kultur, Spannungsfeld, Stadtraum
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18. April 2010
Es handelt sich um ein neues Kursangebot, das bei einer Berliner Senatsverwaltung in wenigen Tagen mehrfach ausgebucht war. Offenbar trifft das Konzept die Bedürfnisse erfahrener Büroarbeiter:
Viele Anwender, die seit Jahren Briefe, Protokolle, Berichte und andere Dokumente mit Microsoft Word erstellen und bearbeiten, möchten gerne souveräner mit dem Programm umgehen. Wie kann man störende „Hilfen“ ausschalten und welche bisher ungenutzten Symbolleisten und Befehle sind für die eigene Arbeit vielleicht nützlich?
Der Kurs beinhaltet an einem Tag die folgenden Themen: Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: EDV-Schulung, MS Office, Schulung, Training, Word
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31. Januar 2010
Auf der jährlichen “Davos annual conference” gibt es offenbar ebenso regelmäßig auch eine „Social Media Session“ die in diesem Jahr das Thema
Growing influence of social networks
hatte. Eine youtube-Dokumentation der 2-stündigen Konferenz steht unter
http://www.forumblog.org/blog/2010/01/davos-social-media-session.html
Ich gebe im Folgenden eine grobe Zusammenfassung dieser Sitzung, teilweise in Bruchstücken. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: Social Communities, Social Media
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12. August 2009
Das Buch ist aus einer wissenschaftlichen Konferenz in Karlsruhe in 2007 entstanden. In der Einführung wird der Titel wie folgt aufgelöst: „Das soziale am Web 2.0 ergibt sich durch die Beteiligung des Einzelnen (Ich) , das Entstehen von Gruppen (Wir) und die Wechselwirkung dieser Teilnahme mit dem ‚klassischen’ Journalismus, sowie der Ökonomie (Die Anderen).“
Wer gerne mal darüber reflektiert, was das Internet eigentlich ist und was es mit uns macht, wird das Buch lieben. Hier ist die Rede von „… größte Bewegung seit der Aufklärung, an der mehr Leute als je zuvor teilnehmen, Leute, die vormals zur Inkompetenz und Bedeutungslosigkeit verurteilt waren und nun als Masse von unterdrückten Mitgliedern versuchen, am politischen Leben teilzunehmen, was nichts anderes heißt, als die Kompetenz zu teilen beziehungsweise an Kompetenz teilzuhaben“.
Ich lese mit Interesse, dass das Internet keine reine Informationsquelle (mehr) ist, sondern zugleich ein „interaktiver Unterhaltungs- und Kommunikationsraum“ und ich freue mich, dass Jugendliche diesem Raum gegenüber dem Fernseher offenbar bevorzugen.
Sozialwissenschaftler reflektieren wirklich klug und in flüssiger Schreibe (sicherlich durch Training mit einem Weblog) was das eigentlich soll, wenn Leute ihr Frühstücksei fotografieren und das Foto in ihrem öffentlichen Tagebuch präsentieren. Diesen Beitrag weiterlesen »
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11. August 2009
“Eine Zeitlang herrschte die Meinung vor, dass wir nun im Informationszeitalter leben und es herauszufinden gelte, wie man der einströmenden Informationsmassen Herr werden könne. Es zeigte sich, dass besipielsweise ‘Datenverarbeitung’ auf eine völlig falsche Fährte führt. Computer verarbeiten keine Daten, sie erzeugen welche. Mit Informationen ist es wie mit Uhren – wer eine Uhr hat, weiß immer, wie spät es ist; wer viele Uhren hat, ist sich nie sicher. Eine Schlüsselfrage lautet also: Wie schütze ich mich vor Informationen? Nachdem wir nun einigermaßen gelernt haben, das moderne Rauschen mit News-Aggregatoren und souveräner Ignoranz in den Griff zu kriegen, stellt sich heraus: Wir leben gar nicht im Informationszeitalter. Es ist das Kommunikationszeitalter. Menschen interessieren sich nicht für daten. Menschen interessieren sich für Menschen.” Peter Glaser in “Ich, Wir und Die Anderen. Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potenzialen II”, Heise Verlag 2009
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15. März 2009
Der Suchmaschinenanbieter Google stößt schon seine mehreren Jahren auch in ganz andere Softwarenanwendungen vor: Neben E-Mail und Chat (Googlemail, Google Talk) stehen uns ein kostenloser Kalender (Google Calendar), Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen (alles zusammen Google Docs) und ein Websiteprogramm zur Verfügung (bisher Google Page Creator, zukünftig Google Sites), die gebündelt als Google Apps (Applications) ein ganzes Office-Paket ersetzen.
Das Buch zeigt detailliert die Optionen und Details der einzelnen Anwendungen – die jedem Nutzer eines Google-Kontos kostenlos zur Verfügung stehen. So ist Google Talk mehr als ein Chat-Programm, sondern ein Instant Messenger, der auch Internet-Telefonie beinhaltet. Kollegen, Geschäftspartner, etc. können mit Google Docs problemlos per E-Mail zur Überarbeitung von Dokumenten eingeladen werden. Teammitglieder, die (noch) kein eigenes Google-Konto haben können nur lesen. Bis zu 100 Anwender können GLEICHZEITIG an einer Tabelle (Tabellenkalkulation) arbeiten.
Auch an Anwender, die gelegentlich ohne Internetanbindung arbeiten wollen (oder müssen) wurde gedacht => Google GEARS lokal installieren und Sie können Ihre Google Docs lokal bearbeiten und später mit der online-Fassung synchronisieren.
Die Einzelanwendungen stehen jedem Inhaber eines Google-Kontos kostenlos zur Verfügung.
Unter Google Apps versteht man allerdings eine Anwendung, Diesen Beitrag weiterlesen »
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6. März 2009
Das Buch ist handlich und preiswert und gibt mit sehr vielen nützlichen Screenshots praktische Hinweise. Einfach in die Hand nehmen, nachklicken/ mitklicken und man kommt rein in eine schnelle erste MindMap und dann auch in die fortgeschrittenen Anwendungen.
Mir haben die kurzen knappen Texte sehr gefallen, denn ich will einfach wissen wie es geht. Der Leistungsumfang von MindManager Pro 7 ist wirklich nicht zu unterschätzen, man kann richtig viel damit machen. Der wesentliche Unterschied zur Version 6 besteht im Umstieg auf die vollkommen neue Benutzerführung entsprechend Office 2007. Office 2007: Das ist Word, Excel, PowerPoint ohne DATEI /BEARBEITEN / ANSICHT / EINFüGEN / etc. und hinter den neuen Menüs (Start / Einfügen / Format / Ansicht / Überprüfen / Extras) verbergen sich vollkommen neue Knöpfe und Optionen. Und jetzt eben auch MindManger 7, in dieser Logik.
Das Programm arbeitet wie schon die Vorgängerversion hervorragend mit den Microsoft-Produkten zusammen. Datenaustausch mit Word, Outlook, Project, etc. ist kein Problem.
Zu jedem der 11 Kapitel gibt es eine Übung.
Teil III zum Thema ANWENDUNGEN greift die Themen auf, die im betrieblichen Alltag tatsächlich gebraucht werden. Ich denke, den werde ich demnächst mal durcharbeiten ;-)
Buchrezension: MindMapping mit Mindjet MindManager Pro 7
Gudrun Rehn-Göstenmeier
336 Seiten, bhv 2007, EUR 14,95
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27. Januar 2009
Das Buch von Tom Alby zeigt sehr anschaulich die nicht-technischen Aspekte des Internet der zweiten Generation. Es geht um Nutzer, die wissen, wie man auf Webseiten navigiert (irgendwo muss ein Kontakt-Button sein und bei START kommt man zurück zur Hauptseite, jeder Browser hat einen Rückwärtspfeil, etc.). Viele Anwendungen, die wir heute ganz selbstverständlich nutzen haben zu Zeiten der New Economy keine Change gehabt, weil die Kosten für einen Internetzugang und die Bandbreite von des Internetzugangs die Mehrzahl der Anwender zu sparsamen Kurzzeitnutzern machte.
Zahlreiche Schlagworte werden plausibel im jeweiligen Kontext erklärt:
- “unter einem viralen Effekt versteht man, wenn sich eine Information durch bestehende soziale Netzwerke verbreitet wie ein Virus”. Ach so, dann weiß ich endlich, was virales Marketing ist ;-)
- Folksonomy ist ein Kunstwort aus Folks (engl. für Menschen, Leute) und Taxonomie. Eine Taxonomie ist eine Systematik der Begriffe, Kategorien, zum Beispiel in einem Webseiten-Verzeichnis wie dmoz.org – Fußball gehört in die Kategorie SPORT. Die Zuordnung von Inhalten in solchen Verzeichnissen ist nicht immer einfach und nachvollziehbar, so Diesen Beitrag weiterlesen »
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